Star Wars – Vegan as fuck?

Liebe Leute.

 

Ich war nicht gerade eine von den Ersten, die sich um die Kinoplätze für den neuen Star-Wars-Film gekloppt haben. Aber nun habe ich es endlich geschafft, mir The Last Jedi reinzuziehen. Immerhin noch in der ersten Woche des Jahres 💪 Ich bin jetzt auch nicht sicher, ob ich euch mit diesem Beitrag was wirklich Neues erzähle oder ihr an der ein oder anderen Ecke schon darüber gestolpert seid: Während des Films macht sich hier und da eine Pro-Vegan-Einstellung auf der Leinwand breit. Und das gar nicht mal so dezent, dass man meinen könnte, das wäre zu viel reininterpretiert. Wirklich! Hier also die eindeutigen Indizien:

 

 

Numero 1 | Chewbacca & das Porg

 

Ein Porg ist eine Art Vogel mit rieeesigen Kulleraugen, sodass sich eigentlich niemand ein "Awww" verkneifen kann. Na jedenfalls will Chewie gerade eines, das er am Lagerfeuer gegrillt hat, verdrücken. Als plötzlich die Dudes des Grill-Porgs mit feuchten Augen und wackelndem Heulkinn vor ihm stehen. Chewie überlegt sich das Ganze noch mal so sehr, dass ihm die Lust auf das Alien-Hähnchen vergeht. Die Porgs werden Chewies neue best Friends (Friends not Food!), mit denen er seine Ründchen im Millennium Falken durch die Galaxie dreht.

 

Porg aus "Star Wars: The Last Jedi"

 

Numero 2 | Die Befreiung der Fathiers

 

Noch so ein exotisches Tier aus dem Star-Wars-Universum. Fathiers sind pferdeähnliche Tiere. Als Finn und Rose in Canto Bight (ein weit entfernter Las-Vegas-Verschnitt) einen Hacker aufgabeln wollen, bekommen sie mit, wie die Fathiers bei Wett-Rennen zur Unterhaltung der feinen Herrschaften ausgebeutet und gequält werden. Generell wird in dieser Geschichte die Gesellschaftskritik ziemlich laut:

Bling Bling und Wohlstand herrschen nie allein vor. Sie sind meist Resultat mieser (Waffen-)Geschäfte und besitzen eine Kehrseite, auf der weniger prädestinierte Menschen und Tiere unterworfen werden.

 

Fathier aus "Star Wars: The Last Jedi"

 

Numero 3 | Daisy Ridley 

 

Ok, kleiner Sondereinschub, der nicht direkt im Film passiert: Daisy Ridley (aka Super-Jedi Rey) ist Veganerin. Naja... fast. Sie gab zu, eher ein "cheagan" zu sein – ab und an also auch mal aus der veganen Rolle zu fallen. 

 

 

Numero 4 | Ieeeeh, blue Milk!

 

Die blaue Milch hatte ja schon ein paar Auftritte in vorherigen Filmen. In The Last Jedi sieht man Luke Skywalker die Milch bei einer Art Seekuh abmelken und direkt trinken: Die blaugrüne Milch verteilt sich ziemlich unappetitlich in seinem Bart, bevor sie schleimig heraustropft. Da geht schon so ein gewisser "Urgh"-Ton durchs Kino und Reys Blick sagt circa: "Wäääh! Warum trinkt ein gestandener Senior-Jedi aus einer Tier-Titte?" Naja, zugegeben: Das wird jetzt etwas interpretierend. Aber trotzdem nicht sooo weit hergeholt 😬

 

 

Numero 5 | Steile Fan-These

 

So, nun mopse ich noch ein Indiz von einem Fan auf Reddit, weil es einfach zu gut ist (😂):

"There was more: Luke's diet was mainly (sea)cow milk and fish. Totally clogged his arteries. Died prematurely at age 60 when sitting on a rock, meditating, watching the sun set. Probably heart attack or stroke. Don't be like Luke. Be vegan."

 

 

Ihr habts gehört... äh... gelesen 😉 Noch mehr steile Thesen parat? Na dann: Ihr wisst ja, wie das mit den Kommentaren läuft, nech.  

 

Und nun – was sonst könnten hier die letzten Worte sein: Möge die Macht mit euch sein 💪


Ach, Guck mal: Noch mehr vegane Themen.

Gif: Brammibal`s vegane Donuts aus Berlin
Filmposter vom Netflix-Film Okja
Gif Kat Von D

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Kommentare: 2
  • #1

    Eisfeder (Sonntag, 11 März 2018 13:48)

    ja ich fand den Film auch schlecht :)

  • #2

    Franzi (Montag, 09 April 2018 18:23)

    Ahahahah was eine nice interpretation! Hab sehr gelacht.

    https://unpetitsourireslowsdown.com/