Ein bisschen Mode-Mathe: Der Cost per Wear

Liebe Leute.

 

Holt mal die Rechenmaschine (haha, kennt ihr die noch?) und das Matheheft raus. Denn jetzt werden Zahlen durch den Raum katapultiert. Naja, dezent.

Denn auf dem Blog von SecondVintageLove ist mir die Cost per Wear-Formel zu Ohren (oder eher zu Augen) gekommen. Sie soll uns noch mal in den Kopf trichtern, warum qualitativere und damit meist auch teurere Klamotten das bessere Schnäppchen sind. Und so geht das:

 

 

Cost per Wear = Preis der Klamotte / Anzahl der Tage, die du sie trägst

 

 

 

 

 

Und selbst wenn man nicht so ein As in Mathe ist, wird klar: Je länger man also etwas trägt, desto günstiger der Cost per Wear. Da in Beispielen alles besser funktioniert, ist hier auch schon direkt eines zur Stelle. Es treten an:

 

 

ein Fast Fashion Mantel für 90€ 

 

vs.

 

ein hochqualitativer Mantel für 270€

 

 

Gehen wir mal davon aus, dass wir den Mantel im Winter jeden Tag tragen. Also Pi mal Daumen: drei Monate lang = 90 Tage. Der Fast Fashion Mantel übersteht zwei Jahre, der Mantel mit Qualität mind. 7 Jahre. Heißt:

 

90€ : 180 Tage = 0,50€/CPW

 

270€ : 630 Tage = 0,43€/CPW

 

Was der Cost per Wear also mit simpler Mathematik beweist: Es rechnet sich, in qualitativere und daher meist teurere Klamotten zu investieren. Das ist vor allem ein gutes Argument gegen den oft aufploppenden Einwand, Slow Fashion Labels seien zu teuer.

 

 

Übrigens unbezahlbar an der ganzen Sache: das gute Gewissen und nicht so auszusehen wie die breite Masse. Also überlegt euch, in welchen Club ihr eure Fuffies schmeißt, nech 😜🤙


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