American Apparel & seine zwei Fairness-Pfade

American Apparel ist zurück. Einige Leute putten jetzt the hands in the air, andere zucken mit den Schultern und ein paar denken sich vielleicht auch: "Ach, bitte nicht." 

Schon bevor das Label Bankrott ging, stand es ziemlich zwielichtig da: Auf der einen Seite die "Made in America"-Philosophie und die damit verbundenen fairen Arbeitsbedingungen, zum anderen die Vorwürfe der sexuellen Belästigung durch CEO Dov Charney gegenüber Mitarbeiterinnen und Reporterinnen.

Nichtsdestotrotz waren die Klamotten heißbegehrt und die Gesichter lang, als ein Laden nach dem anderen schliessen musste.

 

Nun ist American Apparel wieder da – aufgekauft von einem kanadischen Unternehmen, das "Made in America" zu "Ethically made & sweatshop free" machte. Eigentlich auch ok, denn argumentiert wird mit Fairness, die in der ganzen Welt stattfinden sollte. Richtig. Die Huffington Post allerdings schmeißt noch mal in die Runde, dass das kanadische Unternehmen wegen schlechter Arbeitsbedingungen schon ein paar Mal in den Schlagzeilen war. 

 

Wenn ihr an der Stelle unsicher seid, lässt euch American Apparel die Wahl – zumindest bei aktuell 8 Teilen: Kauft ihr die "Ethically made"- oder die "Made in America"-Version, die ein paar Dollar teurer ist? The choice is yours, so choose:

 

Americal Apparel: Made in the USA vs. Globally Made

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