Nachhaltigkeit - Hahahahaha

Liebe Leute.

 

Nachhaltigkeit ist ja eher der Rosenkohl unter den Themen. Schmeckt irgendwie bitter und niemand hat Bock drauf. Klar, wer will schon im Alltagsstress auch noch Geschimpfe hören, dass wir weniger shoppen, Fleisch essen, Coffee-To-Gos trinken, per Flieger weit weg düsen und somit all das einschränken sollten, was uns (oder die meisten von uns) bei Laune hält. Und sowieso ist Nachhaltigkeit der erhobene Zeigefinger, auf den wir ja sowieso noch nie Lust hatten.

Also ziehen wir uns doch lieber die kloputzende Katze und das 3 Millionste Avocadobrot auf Instagram rein. Die machen uns kein schlechtes Gewissen und sorgen für jede Menge Herzchen-Emojis im Kommentarfeld.

 

 

 

Aber kann das Thema Nachhaltigkeit nicht auch einfach Spaß machen, neon leuchten, ein Cocktailschirmchen tragen und mit einer dicken Schicht Sahne (natürlich vegan 😜) garniert sein? Kann nicht einfach mal ein Einhorn durchs Bild galoppieren, jemand „Yeah“ schreien und Musik laufen, die die Beine zum Wackeln bringt? Kann Nachhaltigkeit nicht einfach die Party sein, bei der jeder unbedingt dabei sein will?

 

Stichwort Einhorn: Das Team der veganen und fairen Einhorn-Kondome macht da ja schon ganz gut was vor. Wenn ich auf deren Seite lande, will ich mir direkt den Dino und die Penis-Stempel unter den Nagel reißen und am liebsten gleich meine Bewerbung an das Team schicken.

 

Und apropos Cocktailschirmchen: Die erste vegane Bar Berlins (ja ja, Berlin, der alte Vorreiter) – die Chaostheorie – mäht das vegane Image von trockenen Salatblättern und fadem Wabbel-Tofu mit dem Slogan Fett & Betrunken direkt nieder und verwöhnt uns mit Orangen-Orgasmen, Bilderbuch-Shakes, die eigentlich sonst nur Allesessern (und -trinkern) vorbehalten sind und – na klar – Cocktailschirmchen.

 

Ok, ihr merkt schon: Die Beispiele sind rar (habt ihr mehr, dann schleunigst ab damit in die Kommentare).

Aber immerhin: Fernab vom üblichen Dunkelgrün, Dunkelblau und Schwarz, in denen Nachhaltigkeit meistens als schlechte-Laune-Garant angewatschelt kommt, wird da endlich mal die Discokugel angeschmissen, gezeigt, dass bewusster Konsum (ja ja, das klingt abtörnend) cool sein kann und mit Verzicht so viel gemeinsam hat wie ein Koala mit Hyperaktivität – und vor allem wird gelacht.

 

Nur weil alles etwas schriller daherkommt und das ein oder andere Späßchen abgefeuert wird, heißt das nicht, dass das Thema Nachhaltigkeit nicht ernst genommen oder einfach weggegackert wird. Aber mit guter Laune und Streuseln werden eben doch mehr Leute erreicht und begeistert, als mit ellenlangen Gesichtern und deprimierenden Bildern.

Ich merke das ja selbst, wenn ich Dokus zum Klimawandel, Ausbeutung von Menschen und Tieren ansehe… Wenn da permanent die Bad News und Schockaufnahmen durchlaufen, geht das aufs Gemüt und ich schalte ab.

Deshalb: Mehr Spaß und Humor in der Welt der Nachhaltigkeit, um auch mal die zu erreichen, die sich nicht eh schon mit dem Thema beschäftigen. Oder um es mal mit den Worten eines alten Schlagerliedes zu sagen: Ein bisschen Spaß muss sein.

 

Darauf noch ein Witzchen zum Schluss:

 

Was empfiehlt die Bäckerinnung zur CO2 Reduktion? - Backt mehr Baumkuchen!

 

Noch einer? Ok.

 

Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: "Du siehst aber gar nicht gut aus!" 

Der andere: "Ja, ich weiß. Ich hab homo sapiens."

"Das kenn ich, das geht vorbei!“

 

Ok, mehr hab ich nicht. Ciao und immer schön lachen 😁

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