Liebe Label: Hati Hati – Fairness & Ökoness

Liebe Leute,

 

als wachsame Gucker ist euch hier auf Helllaut schon mal ein gutes Stück vom Label Hati Hati unter die Augen gekommen. Ja, genau hier, dieser coole Rock. Und nun ist endlich die Zeit gekommen, um das liebe Label und seine Gründerin genauer unter die Lupe zu nehmen🔍

2-in-1-Blouson vom Label Hati Hati

What the Hati Hati?

 

Hinter dem Label steckt Anna-Maria Meyer aus Hamburg. Nach einem Studium in Modejournalismus und Jobs beim Fernsehen und Magazinen, macht sie 2009 einen Abstecher nach Bali, lässt sich zur Yoga-Lehrerin ausbilden und „bleibt hängen“ (hat sie selbst so live aus Bali geschrieben😁) Erst lässt sie ab und an Klamotten für sich und Freunde schneidern. Irgendwann artet das in ihrem eigenen Label Hati Hati aus. Heutzutage lebt sie im Wechsel zwei bis drei Monate in Hamburg – Bali – Hamburg – Bali… und immer so weiter.

 

Einmal übersetzten, bitte!

 

Hati Hati ist indonesisch und bedeutet übersetzt so viel wie „Pass auf dein Herz auf“.

 

What's besser?

 

Hati Hati setzt in erster Linie auf Fairness. Die wirklich tollen Klamotten werden in kleinen Familien- statt Massenbetrieben auf Bali produziert. Hati Hati schreibt im Avocado Store selbst: „Wir kennen die Mitarbeiter persönlich und besuchen die Produktionsstätten regelmäßig. Es ist für uns selbstverständlich, dass unserer Mitarbeiter fair und übertariflich bezahlt werden.

In zweiter Linie sind die Sachen größtenteils aus ressourcenschonenden & 100% biologisch abbaubaren Materialen hergestellt und  werden mit Naturfarben aus Pflanzen & Wurzeln von Hand gefärbt.

Oben drauf sind einige Sachen vegan, zum Beispiel das wunderschöne Kleid 'Uma' (das es auch in der Jumpsuit-Variante gibt), das lässige Fransenshirt oder dieser tolle Wallewalle-Rock.

 

Warum so nachhaltig?

 

Ich bin überhaupt kein Öko-Freak oder Konsum-Kritiker. Trotzdem macht es Sinn, sich ab und zu Gedanken drüber zu machen, wie unser westlicher Lebensstil sich auf den Planeten auswirkt. Auf Bali kann man ganz gut sehen wie immer mehr Menschen, immer mehr Müll und Chemikalien (u.a. von der ansässigen Textilindustrie) diesen wunderschönen Ort langsam begraben. Man hat Ursache und Wirkung einfach stärker vor Augen, als wenn man in Deutschland im Vorbeigehen ein 10€-T-Shirt kauft. 

Ich kann total gut verstehen, dass die Bilder aus der Reportage über Kinderarbeit schnell vergessen sind, aber für mich ist es Lebensrealität, in der Produktion ein und aus zu gehen. Und ganz im Ernst: Dann stellt sich die Frage nicht mehr. Fair Trade sollte kein Qualitätsmerkmal sein, sondern ein Standard. Und alles andere dürfte nicht existieren!

 

Inspiration?

 

„Eigentlich entwerfe ich die Kollektionen für mich oder hab bestimmte Freude im Kopf, denen das Teil gefallen könnte. Inspiration kommt da her, wo ich grade bin: Entweder Surfy-Hippie-Yoga-Bali (Batik-Styles & fließende Sommerkleider) oder eher lässig-schlicht und urban (Bomberjacken und Sweatpants).“

 

Bali?

 

Es war nie mein Plan, auf Bali Wurzeln zu schlagen. Aber: Home is where the Hati is :)

 

Kinnings, eigentlich habe ich den Link jetzt schon haufenweise eingebaut, aber zum Abschluss geht noch einer – sicher ist sicher, nech. Denn sowas Gutes will man ja nicht verpassen✌️

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