Skate & Save the World

Wasteboards

Wie das Team von Wasteboards sagen würde: „A New Skate of Mind“.

 

Habt ihr schon mal bewusst drauf geachtet, wie viel Plastik euch tagtäglich zwischen die Finger kommt?

Es geht ja schon morgens mit der Zahnbürste los, mit den Tuben und Flaschen für Cremes & Seife weiter zur Milchpackung, dem Coffee-to-go-Becher, der Folie um das Gemüse, jegliche Verpackungen von Lebensmitteln, Plastikflaschen, den Einkaufstüten bis hin zum Klebeband. Ich muss direkt an das Lied „Barbie Girl“ denken: „Life in plastic, it's fantastic.“ 

 

Gut, jetzt kann man also rumheulen, wie schlimm das alles ist, weil es 400 Jahre dauert, bis Plastik sich zersetzt hat. Oder man macht einfach was Cooles draus, statt es in die Meere zu ballern. So wie das Team von Wasteboards.

Das hat entschieden: Wir sehen in Plastik mehr, als nur Müll. Wir sehen den ziemlich haltbaren Rohstoff, aus dem sich lässige Cruise Boards, die Wasteboards, machen lassen.

Es ist eben nur eine Frage, ob man das Glas halb voll oder halb leer sieht… und ob man wegwirft oder sich Gedanken macht :)

 

Varianten des Wasteboards

 

Also schnappt sich das Team regelmäßig Leute – Schulkinder, Touristen und jeden der Bock hat –, um die Plastikdeckel von Plastikflaschen da zu sammeln, wo richtig viele von ihnen anfallen. Auf Festivals zum Beispiel.

Danach werden sie geschmolzen und in einer Gussform zu einem Board gepresst. Das heißt also, jedes Brett sieht anders aus, weil die Kombi der vielen Deckel und wie sie beim Schmelzen zerfließen, natürlich jedes Mal komplett individuell ist.

750 Caps stecken übrigens in einem Wasteboard.

 

Wasteboards - Making Of

 

Wenn ihr also das nächste Mal über ein neues Brett nachdenkt oder nach einem Geschenk sucht, greift hier mal zu (macht 99€ für das einzigartige Deck oder 160€ für ein komplettes Board). Damit unterstützt ihr auch den Traum des Teams, weltweite Board-Bakerys aufmachen zu können, z.B. in den Favellas in Rio de Janeiro oder den Slums in Delhi.

 

Also Wasteboard besorgen und dann: Skate & Save the World!

 

P.S.: Hinter den Wasteboards steckt übrigens die Organisation Plastic Whale, die, statt sich zu ärgern und Däumchen zu drehen, mit coolen Lösungen auf das Plastik-Problem aufmerksam machen will. Dort kann man zum Beispiel mal ein ganz anderes Amsterdam-Erlebnis buchen: Eine Grachtenfahrt, bei der Deckel aus dem Wasser gefischt werden. Das heißt auch holländisch übrigens: PLASTIC VISSCHEN. (Aaaah, ich liebe diese Sprache).

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