Eimerweise Wasser für ein Shirt & ein Steak

Liebe Leute.

 

Ja ja, der Tag des Wassers liegt nun schon ein paar Tage hinter uns (war am 22. März). Aber ich komme erst jetzt dazu, noch mal meinen Senf dazuzugeben 😁 Wahrscheinlich seid ihr auf Instagram und Co. schon mal über diese Info gestolpert:

Fakten Wasserverbrauch bei der Produktion eines T-Shirt

Ich weiß nicht, ob die meisten diese Zahl einfach nur hinnehmen und dann bis zum nächsten Avocado-Bild scrollen, oder ob sich doch der ein oder andere am Kopf kratzt – entweder, weil das eine ganz schöne Menge Wasser ist oder weil er sich fragt, wie denn umgerechnet 270 Eimer Wasser (oder auch 10 volle Badewannen – bitte einmal bildlich vorstellen!) in einem Shirt stecken können.

 

Das kommt so

 

Zur Bemessung wird virtuelles Wasser benutzt, also die Menge, die bei der Produktion aufgewendet wird. Aufgrund der nötigen Bewässerung der Baumwolle kommt da ordentlich was zusammen. Die Reinigung der rohen Baumwolle und die Herstellung der eingesetzten Färbemittel sind noch nicht mal mit eingerechnet.

 

Und wir so?

 

Jetzt ratet mal, wie viel Wasser wir pro Tag und Kopf verbrauchen? Ich würde jetzt mal von den 1,5l Wasser ausgehen, die ich trinke, 30l fürs Duschen, ab und an ein bisschen Hände waschen, 40l für die Toilettenspülung, Geschirrspüler an, Wäsche waschen, an besonders „fleißigen“ Tagen auch noch das Putzen… Macht etwa um die 120l pro Tag. Klingt schon viel, oder?

Aber jetzt kommt es ja erst: Rechnen wir auch mit dem virtuellen Wasser, also dem was beispielsweise in unsere Klamotten und das Steak, das wir uns auf den Teller werfen, geflossen ist, sind wir bei 4.000 Liter Wasser aka 400 Eimer – pro Kopf pro Tag. Das ist schon ziemlich verrückt, oder?

 

Achtung: kleine Zahlenbombe!

 

Da ich hier diese riesigen Zahlen gefunden habe, konnte ich es mir nicht verkneifen, die Masse an Wassereimern, die überall drin stecken, mal aufzumalen.

Infografik: virtueller Wasserverbrauch von Lebensmitteln und Kleidung

Was sagt uns das? Esst mehr Gemüse, kauft weniger Klamotten – und für ein Bierchen geht auch mal ein Tässchen Kaffee weniger ✌️

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