Und direkt Blogparade: #besserevorsätze

Mensch, gerade online gegangen und schon läuft Helllaut bei der ersten Blogparade mit. Aber was willste machen? Wenn das Thema passt, dann passts. In die Welt gesetzt wurde die #bessereVorsätze-Parade vom WWF.

 

Na da kann ich doch gleich mal losschießen. Wobei ich eher von den "kleinen Schritten in eine gute Zukunft" spreche als von Vorsätzen – einfach um die Assoziationen von Zwang, Druck, Anstrengung und "mit dem Rauchen aufhören" zu umgehen.

 

Ich ergreife mal die Gunst der Blogparade, um zu zeigen, dass man nicht direkt sein ganzes Leben umkrempeln muss, um etwas nachhaltiger zu leben, um die Welt etwas im Blick zu haben und Tiere sowie Menschen nicht in die Misere zu bringen. Es muss nicht gleich das "nie wieder" oder "für immer" sein. Ein weises Zitat sagt: "Große Schritte bringen uns schnell voran, aber kleine Schritte bringen uns oft weiter." Also ich zum Beispiel tapselte los und...

 

  • ersetze die Kuhmilch in meinem Käffchen durch Hafermilch 
  • esse nur noch ein Ei pro Woche (statt wie bisher 5 oder mehr... ouh!)
  • verzichte überwiegend auf Fleisch (auf das ich noch nie besonders heiß war) 
  • benutze eine App, die mir zeigt, für welche Pflege- & kosmetischen Produkte Tierversuche gemacht werden, um diese zu vermeiden
  • kaufe kaum noch bei den großen Modeketten, sondern nutze lieber Kleiderkreisel, die Kleiderei, Second Läden oder faire, vegane & ökologische Labels
  • versuche Plastik zu vermeiden, z.B. nicht immer gleich eine Tüte zu verlangen, denn Frauenhandtaschen sind ja nun wirklich groß genug, um darin den Wocheneinkauf zu verstauen
  • nutze eine nachhaltige Suchmaschine... ja, sowas gibt es ;)
  • habe diese Seite gebaut, um mehr zum Thema Nachhaltigkeit in die Welt zu posaunen

 Also ihr seht schon, dass ich längst noch nicht ALLES richtig mache, aber auf den ersten Schritt, folgt der zweite, und dann der dritte....

 

Was für mich übrigens sehr wichtig war, um diese Schritte auch wirklich zu machen:

 

1. Ich musste es wirklich wollen und einen Sinn darin sehen – nicht à la "Ich mach das mal, weil XY das auch macht... oder weil das in irgendeiner Zeitschrift stand." Ich musste die Schnauze voll haben, musste mit der Faust auf den Tisch hauen und sagen: So geht das nicht weiter, Fräulein! 

2. Ich durfte mich nicht zwingen, von da an "nie wieder" und "für immer" etwas zu tun oder sein zu lassen. Die Freiheit, auch mal ausszuscheren, bewahrt mich heute noch davor, von der Veränderung genervt zu sein. Ich weiß aber, dass andere strikte Schranken absolut brauchen, um am Ball zu bleiben. Also am besten mal kurz in euch gehen und lauschen, wie das bei euch ist.

 

Und das losgehen. Step by step, ooo baby...

  

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Kommentare: 2
  • #1

    Maren (Donnerstag, 21 Januar 2016 10:16)

    Liebe Sophie,

    vielen Dank für deinen Beitrag zu unserer Blogparade <3
    Das Beitragsbild ist auch super, ist das von dir? Vielleicht dürften wir es in unserem Abschlusspost verwenden (natürlich mit Verweis auf dich)!?

    LG, dein WWF-Team.

  • #2

    Sophie von Helllaut (Donnerstag, 21 Januar 2016 11:26)

    Maren, vieeelen Dank für deinen netten Kommentar! Das Bild ist von mir, ja. Klar könnt ihr das gerne verwenden. Schreib mir gerne eine Mail an sophie@helllaut.com. Dann schicke ich es euch gerne. Viele liebe Grüße*